Sensibel, sinnlich, Sensis –Sexualbegleitung für Menschen mit Behinderung

Körperlich behindert zu sein muss nicht automatisch bedeuten, ohne freundschaftliche Beziehung oder sexuelle Befriedigung zu leben. Die Sexualbegleitung Sensis, eine zur IFB-Stiftung gehörende Initiative, versucht den Wunsch nach Zärtlichkeit und sexueller Erfüllung mit einem Partner/Partnerin zu verwirklichen. Einfühlsame und erfahrene Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen unterstützen Sie in ihrem Wunsch nach Zärtlichkeit, körperlicher Wärme und Geborgenheit.    

Philosophie


Auch Menschen mit Behinderung wollen Sexualität erfahren

Körperlich behinderte Menschen haben die gleichen Bedürfnisse wie jeder andere Mensch auch, nur mit dem Unterschied, dass sie aufgrund ihrer körperlichen Behinderung selten dazu kommen, das auszuleben, was für alle eigentlich normal ist. In den meisten Fällen werden sie klinisch betreut und gepflegt, aber der Wunsch nach Zärtlichkeit und sexueller Erfüllung bleibt unberücksichtigt und wird unterdrückt. Doch Menschen mit Behinderung wollen so behandelt werden, wie jeder andere auch. Über lange Zeit wurde das Bedürfnis nach Zärtlichkeit und das Ausleben von erotischen Gefühlen behinderter Menschen ignoriert. Deshalb wurde 1995 der Bereich Sensis ins Leben gerufen, eine Sexualbegleitung für Menschen mit Behinderung oder deren Partner/Partnerin.     

Historie


Über die IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V. / Sensis

1959

Aus einem Elternverein erwächst ein mittelständisches Unternehmen: Seit 1959 ist es das Ziel der gemeinnützigen Organisation IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V., die Lebensbedingungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in jeder Lebensphase zu verbessern. „So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Betreuung wie nötig“, so der Leitgedanke der Organisation. Ursprünglich als private Elterninitiative in Wiesbaden gegründet, begleitet, unterstützt und fördert die IFB heute viele Betroffene und ihre Angehörigen.

1995

Die IFB-Stiftung ruft die Initiative Körperkontaktservice Sensis ins Leben, mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung die grundsätzlichen Bedürfnisse wie Nähe, Zuwendung, Berührungen und sexuelle Befriedung zu ermöglichen. Erfahrene Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen bieten Liebesdienste an, besuchen die Klienten zu Hause und befriedigen individuelle Bedürfnisse, von Streicheleinheiten über Gespräche bis hin zu Geschlechtsverkehr.


Heute

Sensis nennt sich heute Sexualbegleitung für Menschen mit Behinderung und ihrem/ihrer Partner/Partnerin.